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Das Modell
Jede Organisation ist ein System, das auf mehreren Ebenen betrachtet werden kann. Sie kann, ob Unternehmen, Fabrik oder Amt, im Grunde als eine Gruppe Menschen
gesehen werden, die in irgendwelchen Räumen mit den passenden Werkzeugen eine Aufgabe erledigen.
Bestehend aus Menschen, die koordiniert miteinander arbeiten sollen, ist jede Organisation notwendigerweise ein dynamisches System.
Ein dichtes Netz gegenseitiger Kommunikation zwischen allen Teilnehmern prägt die Organisation. Um sie zu verstehen und zu steuern, brauchen wir eine
Darstellungsform, die beschreibt, wer mit wem was tut.
In der Regel nutzen wir dazu ein Organigramm, eine flache, hierarchische Struktur, die Menschen, Material und Räume zusammen als Einheit betrachtet und hauptsächlich Befehlswege zwischen diesen Einheiten beschreibt. Die einfachste Version der Organisationsdarstellung ist eine einfache Hierarchie von Abteilungen: das Organigramm.
Wenn die Aufgabe einer Organisation deterministisch ist, d.h., wenn sie überschaubar und in allen Einzelheiten planbar ist, ist eine flache, lineare, hierarchische
Darstellungsform wie ein Organigramm vielleicht ausreichend. Wenn aber die Kommunikation zwischen den Organisationseinheiten vielfältiger ist, weil flexibel reagiert werden muss, wenn Projekte
durchgeführt werden, die mehrere Einheiten betreffen, dann muss diese Darstellungsart mit Strukturen ergänzt werden, die sich besser eignen, solche Komplexität zu bewältigen.
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